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Koordinationsbüro
für Offene Jugendarbeit
und Entwicklung

Fortbildungsreihe: Queere Konzepte in der Gewaltprävention

Die vom Verein EfEU angebotene Fortbildungsreihe

Queere Konzepte in der gewaltpräventiven Arbeit mit Jugendlichen wurde bereits im Jahr 2016 angeboten. Da diese aus drei Modulen bestehende Reihe jedoch sehr schnell ausgebucht war, wird diese im kommenden Jahr erneut angeboten.

Ziel dieser Fortbildungsreihe ist es, theoretische Inputs zu geben und praktische Beispiele zu bringen, wie mit Jugendlichen Sexismus, Homo- und Transphobie als individuelle und strukturelle Gewaltphänomene bearbeitet und ihre Auswirkungen auf das Leben von Jugendlichen reflektiert werden können.

Hier ein kurzer Überblick der Module:

Modul 1: Gender_queer

Am Mo, 27. Februar 2017 von 17h-20h

Nach dem alltagsweltlichen Geschlechterwissen werden zwei Geschlechter „natürlich“, unveränderbar und unhinterfragt vorausgesetzt. Auch Bildungsorganisationen sind von Heteronormativität geprägt. Zum Einstieg werden im ersten Modul aktuelle theoretische Positionen der Gender und Queer Studies vorgestellt und diskutiert. Aus dieser gendertheoretisch informierten Perspektive können wir (geschlechter-) normierende Bildungsprozesse einer kritischen Reflexion unterziehen und Ziele, Inhalte, Methoden und Rahmenbedingungen einer normativitätskritischen queeren Pädagogik ausloten.

Modul 2: Gemeinsam gegen Homo- und Transphobie

Am Mo, 27. März 2017 von 17h-20h

In einer Gesellschaft, die nicht-normative Lebens- und Liebensweisen als Abweichung deutet und tabuisiert, sind Jugendliche, die diesen erwarteten Normen nicht entsprechen, immer noch mit Diskriminierungen in der Familie, durch die Peers (durch Verspottung, Beschimpfung, Ausgrenzung, etc.) sowie durch die gesellschaftlichen Strukturen konfrontiert. Was kann dagegen getan werden?

Modul 3: Einsatz von Medien in der Bearbeitung von LQBTIQ*-Themen

Am Mo, 24. April 2017 von 17h-20h

Medien wir Filme, Bücher, digitale Medien und vor allem Werbung transportieren (fast) immer auch Botschaften über Geschlechter. Diese „Gender-Skripts“ sind bei näherer Betrachtung oft einschränkend, stereotyp, diskriminierend und überraschend altmodisch; manchmal auch vielfältig. Im 3. Modul bearbeiten wir die Fragen, wie Medien eingesetzt werden können, um mit Jugendlichen ihre Wahrnehmung in Bezug auf die Konstruktion von Geschlechterverhältnissen zu schärfen, einen normenkritischen Umgang mit Medien zu üben und vielfältige Geschlechterbilder zu entwickeln. Mit praktischen Beispielen!

Die drei Teile können als Reihe, aber auch einzeln besucht werden.

 

Trainerinnen:

Mag.a Claudia Schneider, Mag.a Renate Tanzberger / Verein EfEU

Zielgruppe:

Multiplikator*innen, die mit Jugendlichen arbeiten - Lehrer*innen, Mitarbeiter*innen der außerschulischen Jugendarbeit, etc. - und Interessierte

Kosten:

Pro Modul 35€ bzw. 80€ für alle drei Module

Anmeldung:

Per Mail an verein@efeu.or.at (bitte angeben, ob Sie an allen drei Terminen teilnehmen wollen bzw., an welchem Termin Sie teilnehmen möchten!) jeweils bis 10 Tage vor dem Modul. Einzahlung des Teilnahmebeitrags bitte erst nachdem Ihr von uns eine Mail bekommen habt, dass noch ein Platz frei ist.

Ort:

Untere Weißgerberstraße 41

1030 Wien

(barrierefrei)

 

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Mittwoch,04.Oktober 2017· koje Termine


FG Interkulturell

Vismut, Schlachthausstrasse 11, 6850 Dornbirn

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