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Koordinationsbüro
für Offene Jugendarbeit
und Entwicklung

Cybermobbing und Gender – Work-in(g) Progress

Expertenstimme von Dr. phil. Sebastian Rauter-Nestler

Ein Auszug aus dem Beitrag auf gewaltinfo.at. HIER geht es zum vollständigen Artikel.

Das Gewaltphänomen Cybermobbing lässt sich nur adäquat fassen, wenn es im Rahmen einer vollständig mediatisierten Gesellschaft gesehen wird. Dessen Ursachen liegen also nicht bei den Medien allein, sondern vorrangig in der Mediennutzung, die stets als soziale Praxis zu verstehen ist. Diesen Zusammenhang greift der hier vorgestellte, durch das Mädchenzentrum Klagenfurt entwickelte Workshop auf, der sich an Jugendliche ab zwölf Jahren richtet.

Durch die Fokussierung auf das alltägliche Nutzungsverhalten der Workshopteilnehmer_innen wird ein kritisches Bewusstsein im Umgang mit persönlichen Daten in Sozialen Netzwerken erlernt und der Beitrag auf die geschlechtliche Identitätsfindung im Sinne von (un-)doing gender beleuchtet. Damit setzt der Workshop einen Schwerpunkt auf die Gewaltprävention, vermittelt aber auch geschlechtssensibel Lösungsstrategien für den Anlassfall.

Dr. phil. Sebastian Rauter-Nestler ist Lektor für Philosophie und Medienkulturtheorie an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Senior Lecturer im Fachbereich Kulturwissenschaften und Kommunikationswissenschaften an der Zeppelin Universität Friedrichshafen sowie freier Mitarbeiter zu Medienthemen im Mädchenzentrum Klagenfurt.

 

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