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Koordinationsbüro
für Offene Jugendarbeit
und Entwicklung

Aktionstage 2018 „Nie wieder Faschismus“

Nie wieder Faschismus!

Unter diesem Thema werden die diesjährigen Aktionstage der Offenen Jugendarbeit Lustenau in Zusammenarbeit mit dem Jugendtreff Westend stattfinden. Im März ist es soweit: in den Tagen vom 15.- 18. März 2018 wird ein vielfältiges Programm dazu einladen, sich mit dem Thema Faschismus und Rassismus auseinander zu setzen. Inhaltlich wollen wir uns sowohl mit der Vergangenheit, als auch mit der Gegenwart beschäftigen. Workshops, Vorträge, ein Rundgang zu Lustenauer Gedächtnisorten, sowie die Gesprächsrunde mit der Zeitzeugin Christa Rose warten auf zahlreiche Besucher*innen.

 

+++ Donnerstag, 15.03.2018 +++

 

Plakatpräsentation – „Gesicht zeigen und querstellen!“

Wann: Donnerstag 15. März / 19:00 Uhr

Wo: Culture Factor Y, Amann-Fitz-Str. 6, 6890 Lustenau

Das sind wir. Wir stehen für Respekt und Toleranz. Gegen Fremdenfeindlichkeit, Faschismus, Antisemitismus und Krieg. Wir geben unserem Thema viele Gesichter.

Dieses Foto-Projekt greift in die aktuellen Aktionstage „Nie wieder Faschismus“ ein und bezieht als Kollektiv nonverbal öffentlich Stellung. Ziel von Gesicht zeigen ist die Sensibilisierung für jede Art von Diskriminierung und die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements. Zeigen auch Sie Ihr Gesicht für ein friedliches Zusammenleben – es wird gebraucht!

 

Zeugin der Zeit

Mit: Christa Rose

Wann: Donnerstag 15. März / 20:00 Uhr

Wo: Culture Factor Y, Amann-Fitz-Str. 6, 6890 Lustenau

Die in Lustenau lebende Christa Rose wurde 1937 in der Zeit des NS-Regimes geboren. Mit sieben Jahren wurde sie in das KZ-Auschwitz deportiert und hat überlebt. In einer offenen Diskussionsrunde erzählt sie von ihrem Leidensweg und bringt Menschen zum Nachdenken über Vergangenes und Gegenwärtiges.

Wir wollen der letzten Generation der Holocaust-Überlebenden begegnen, mit ihnen in einen Dialog treten und auch in der Zukunft das Gedenken an den Holocaust lebendig halten. Hier werden BesucherInnen zu Zeugen der Zeitzeugin, die als MultiplikatorInnen das Gedenken an den Holocaust und die uns anvertraute Lebensgeschichte lebendig halten.

 

+++ Freitag, 16.03.2018 +++

 

Fotocollage und Workshop gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

Wann: Freitag 16. März/ 15:00-17:00 Uhr

Wo: Mädchencafé, Maria-Theresien-Str. 35, 6890 Lustenau

Mit der kreativen Methode einer Fotocollage werden wir uns im Mädchencafé Lustenau mit den Begriffen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus auseinandersetzen und dabei ein gemeinsames Kunstwerk entstehen lassen.  Präsentation?

 

Workshop „Anti-Rassismus“ mit young caritas

Wann: Freitag, 16. März/ 15:00-17:00 Uhr

Wo: Oase, Maria-Theresien-Str. 91, 6890 Lustenau

Im Alltag behandeln wir Menschen (oft unbewusst) aufgrund ihrer unterschiedlichen Sprache, Aussehen, Geschlechts oder Fähigkeiten anders und werten sie damit meist ab. Zu gern wird Meinungsfreiheit mit Hassparolen verwechselt und es ist einfacher alle Menschen in einen Topf zu werfen. Wir alle machen unsere Erfahrungen mit Vorurteilen und Ausgrenzungen. Im Workshop können sich junge Menschen zum Thema Diskriminierung beschäftigen und lernen, was es bedeutet Menschen auszugrenzen oder selbst ausgegrenzt zu werden. 

 

Vortrag: Jugendarbeit zwischen 1930 und 1960

Mit: Philipp Lehar

Wann: Freitag 16. März / 19:00 Uhr

Wo: Culture Factor Y, Amann-Fitz-Str. 6, 6890 Lustenau

Der Vortrag möchte einen Überblick geben für die Entwicklung von Jugendarbeit und Reeducation in Deutschland und Österreich zwischen 1930 und 1960. Neben dem Griff nach der Jugend in Austrofaschismus und Nationalsozialismus stehen Jugendoppositionen und Widerstand im Fokus des Vortrags. Unter welchen Rahmenbedingungen entstand die Jugendarbeit 1945 neu? Welche Rolle spielten dabei die Alliierten? Welche Jugendverbände waren 1945 in der französischen Zone in Österreich erlaubt?

Jugendarbeit zwischen Coca-Cola und Rock´n´roll als Tor zur Welt?

 

+++ Samstag, 17. 03.2018 +++

 

Lustenauer Gedächtnis Orte

Mit: Oliver Heinzle (Archiv Lustenau)

Wann: Samstag 17. März / ab 14:00 –  ca. 16:00 Uhr

Treffpunkt: Culture Factor Y, Amann-Fitz-Str. 6, 6890 Lustenau

An mehreren Stopps bringen wir die Straßen, Häuser und Plätze in Lustenau sowie die Landschaft am Alten Rhein über Geschichten von Widerstand, Verfolgung und Flucht zum Erzählen.

Gedenkstätten und Gedächtnisorte der NS-Zeit sind wichtig für die Erinnerung an das Leiden und Sterben so vieler Menschen und zugleich Herausforderung für das Verstehen: Wie konnte es geschehen bzw. wie konnte eine Gesellschaft bereit sein, diese Verbrechen zu begehen und zu unterstützen? Ein Überblick über Gedenkstätten und Gedächtnisorte sowie didaktische Anregungen sollen den Besuch der Orte unterstützen.

Weitere Infos und Anmeldung bitte unter: niyazi@cfy.at oder T 0650 6282204

 

Workshop „Nationalsozialismus" und „Holocaust"

Mit: Johannes Spies (Mitarbeiter von erinnern.at, Kulturvermittler am Jüdischen Museum Hohenems)

Wann: Samstag 17. März / ab 17:00 Uhr – ca. 18:30 Uhr

Wo: Culture Factor Y, Amann-Fitz-Str. 6, 6890 Lustenau

Der Workshop bietet allgemeine Einblicke in die Themen „Nationalsozialismus" und „Holocaust". Dabei stehen Lebensgeschichten von Überlebenden im Mittelpunkt und es wird die Frage, welche Bedeutung diese Ereignisse für die Gegenwart haben, bearbeitet.

 

Gemütlicher Ausklang

Wann: Samstag, 17. März/ 18:00 – 20:00 Uhr

Wo: Culture Factor Y, Amann-Fitz-Str. 6, 6890 Lustenau

Mit vielfältigem Essen und Musik wollen wir diesen Tag gemeinsam und gemütlich ausklingen lassen. Es gibt Zeit und Raum für Gespräche und Austausch, sowie Reflexion des Erlebten und Erfahrenen, sowie weiterführende Gedanken.

 

+++ Sonntag, 18.03.2018 +++

 

„Sag Schibbolet!-  Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen“ Besuch im Jüdischen Museum in Hohenems

Wann: Sonntag, 18. März/ 14:00 Uhr

Wo:  Jüdisches Museum Hohenems, Treffpunkt Oase und Mädchencafé, Maria-Theresien-Str. 35 bzw. 91, 6890 Lustenau (14:00 Uhr)

Das Jüdische Museum Hohenems erzählt in seiner Dauerausstellung von den 400 Jahren seit der Ansiedlung einer jüdischen Gemeinde in Hohenems und von deren vielfältigen Beiträgen zur Entwicklung Vorarlbergs und des Alpenraums. Daneben beleuchtet das JMH in seinen Sonderausstellungen immer wieder höchst aktuelle Themen: 2018 stehen Grenzen im Fokus. Internationale Künstler*innen haben sich mit diesem Thema auseinandergesetzt, ihre Werke laden uns zum Nachdenken ein.

Weitere Infos und Anmeldung bitte unter: michaela@cfy.at oder T 0676 9020070

 

Weitere Infos zu allen Veranstaltungen: www.ojal.at oder T 05577 62822 / T 0650 6282204 oder 0650 6282207

 

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Dienstag,13.März 2018· koje Termine


Lunchtalk - Austausch auf Leitungsebene

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